Vor 1 Jahr: 1-2 Stunden Schlaf pro Nacht & 2 Lebensmittel – Barbara erzählt von ihrer LMO-Erfahrung
Wir hatten in unserer heutigen Happy HIT Podcast-Folge endlich wieder einmal einen Gast bei uns – Barbara! Aufgrund ihrer Histaminintoleranz und ihren überreaktiven Mastzellen schlief sie nur noch wenige Stunden pro Woche, auch ihre Lebensmittelauswahl schränkte sie immer mehr ein. Mithilfe unserer Kurse konnte sie selbstständig nicht nur ihre Schlafdauer erhöhen, sondern auch ihre Auswahl an Lebensmitteln. Heute isst sie wieder alles und sie kann sogar wieder Arbeiten gehen – dies alles wäre für sie vor einem Jahr nicht denkbar gewesen. Wie Barbara dies alles geschafft hat und welche Hürden sie auf ihrer Reise gemeistert hat, kannst du dir in diesem Beitrag durchlesen. Das Interview wurde von Jacqueline geführt. Wenn du es dir lieber anhören möchtest, haben wir hier für dich die komplette Folge als Podcast:
Barbara erzählt:
Liebe Barbara, du hast bei uns den Happy HIT Code und Rebirth gemacht und dabei sehr schöne Ergebnisse erzielt. Und du erzählst uns heute so ein bisschen von deiner Reise – dafür möchte ich jetzt schon einmal ganz herzlich Danke sagen!
- Ja, genau. Dann fange ich einmal da an, wo meine Geschichte im Prinzip angefangen hat.
Genau nimm uns gerne einmal mit. Wo kommst du her? Was ist so passiert? Wie war deine Geschichte?
- Ich mache schon hauptsächlich deswegen mit, weil eure Interviews – der Podcast mit den Teilnehmern, die ihre Geschichte dann einfach so erzählt haben und die von ihrer Heilungsgeschichte sozusagen berichtet haben – mich schon sehr motiviert haben. Und ich habe gedacht, wenn ich irgendwann einmal so weit bin, dann mache ich da auch mit!
Ja, ich weiß noch ganz genau, wie du letztes Jahr geschrieben hast, du wärst noch nicht so weit, aber wenn der Zeitpunkt käme, dann wärst du auf jeden Fall dabei. Das hast du damals schon geschrieben und das ist natürlich schön. Ich meine, letztendlich war das auch glaube ich schon so etwas wie ein Antreiber und gleichzeitig auch ein bisschen was, was dir ganz am Ende noch so das letzte Stückchen im Weg stand. Lass uns gerne an deinem Anfang starten, denn das ist natürlich immer sehr spannend.
- Genau der Anfang war im September 2023. Das fing schon sehr seltsam an. Also nach einem Jahr, nach einem Sommer, in dem eigentlich nichts Außergewöhnliches passiert war, bin ich irgendwann im September eines Nachts aufgewacht. Ich hatte Herzrasen, mir war heiß und übel und ich hatte einfach sehr seltsame Symptome. Ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Wir haben eine Zinkwanne im Garten stehen, in die steige ich normalerweise am Morgen hinein, nach dem Aufwachen. Aber nachdem mir so heiß war, habe ich mich in sie hineingelegt. Und es war tatsächlich gar nicht schlecht, eine ganz gute Maßnahme, denn nachher ging es mir auf jeden Fall deutlich besser! Mein Puls war wieder normal und mir war auch nicht mehr übel. Dann bin ich wieder ins Bett aber eingeschlafen bin ich nicht mehr. Ich habe mir darüber aber nicht viele Sorgen gemacht und nicht viel dabei gedacht. Aber dann kam es wieder, jede Nacht. Ich bin eingeschlafen und nach ein, zwei Stunden aufgewacht, immer mit den gleichen Symptomen. Ich bin wieder raus in die Wanne, aber ich konnte danach nicht mehr einschlafen. Und das war eigentlich das richtig große Problem, weil ich mit der Zeit dann ein riesiges Schlafdefizit aufgebaut habe. Dann habe ich natürlich gegoogelt in den Nächten, was die Ursache dahinter sein könnte.
Und tagsüber hast du aber sonst keinerlei Symptome gehabt?
- Doch, tagsüber dachte ich mir oft, es muss etwas mit dem Essen zu tun haben, weil danach verspürte ich seltsame Symptome und eine latente Übelkeit. Mein Puls ging immer hoch nach dem Essen – also das war nicht ganz normal.
Da war dann schon sehr schnell die Verbindung, dass du wusstest, dass deine Symptome vom Essen kommen? Gerade in der Nacht würde man jetzt wahrscheinlich so gar nicht ans Essen denken?
- Und dann habe ich angefangen, mich auch mit Ernährung wieder zu beschäftigen. Es war nicht das erste Mal in meinem Leben, aber ich habe dann versucht, wirklich super gesund, also noch gesünder zu essen, habe noch einen Brühe gekocht und mit vielen Gemüsen und Wildkräutern das Essen zubereitet – eine richtig gesunde Kost. Aber letztendlich hat es gar nichts gebracht und es ist mit der Zeit immer noch schlechter geworden. Vor allem durch den Schlafmangel, der sich mit der Zeit aufgestaut hat. Ich bin dann ganz schön mürbe und irgendwie auch depressiv geworden. Es waren dann meist nur mehr 10-15 Stunden Schlaf, verteilt über die Woche.
Ja, das kenne ich von den Kindern so ein bisschen, das ist schon anstrengend. Und ich hatte jetzt auch einmal eine Nacht, in der ich vier oder drei Stunden wach war und das war so schlimm! Also das dann jede Nacht zu erleben, das merkt man dann glaube ich auch emotional.
- Das mit dem Essen hat also nichts gebracht, die veränderte Nahrung. Und irgendwann sagt meine Tochter dann „Überleg einmal, ob es etwas mit Histamin zu tun haben könnte?“
Woher wusste sie das? Weil das ist tatsächlich ja immer noch unbekannt.
- Ja, genau. Aber wir haben beide ein kleines Histaminproblem. Das war aber nicht so, dass es uns jetzt irgendwie besonders beeinträchtigt hätte. Aber die klassischen Sachen, wie Rotwein, habe ich noch nie vertragen und auf starke Käse, wie Parmesan, habe ich schon öfters mit Bläschen im Mund reagiert. Daher war das nicht ganz abwegig. Für meine Tochter auch nicht, weil sie zum Beispiel, wenn sie jetzt Erdbeeren in Mengen auf dem Feld gegessen hat, auch diese Symptome bekommen hat. Das hat uns eigentlich aber nie besonders beschäftigt, aber als sie das gesagt hat, da war mir dann intuitiv bewusst, das ist es. Dann habe ich damit angefangen, mich mit der Hit zu beschäftigen. Ich habe die SIGHI-Liste, die im Internet auffindbar ist, angesehen, ich habe die ganzen Histaminseiten durchgelesen.
Das war wahrscheinlich ja schon erstmal eine große Erleichterung zu wissen, wo du dran bist, oder?
- Ja, genau das war es auf jeden Fall! Erstmals war es eine richtig große Erleichterung, weil ich gedacht habe jetzt ernähre ich mich einfach erstmal ziemlich konsequent nach den Vorgaben und dann müsste das eigentlich ganz entspannt wieder werden. Es war tatsächlich so, dass nach dem Essen keine starken Symptome mehr auftraten, doch das mit dem Schlafen hat sich nicht verbessert.
Okay, das heißt, du hast gemerkt, ein Teil der Symptome wird besser, eben diese Symptomatik direkt nach dem Essen. Aber der eigentlich fast noch schlimmere Teil ist geblieben?
- Ja, das war eigentlich inzwischen der schlimmere Teil. Und der hat sich nicht verbessert. Und das war dann schon sehr blöd, weil ich dann nicht mehr so recht wusste, was ich noch machen könnte. Natürlich, die klassischen Maßnahmen, die sich finden lassen und hilfreich sind, wie Nahrungsergänzungsmittel, Vitamin C und das alles, habe ich schon probiert, sogar eine Mikrobiom Analyse habe ich durchführen lassen. Und da kam tatsächlich auch raus, dass vermehrt histaminbildende Bakterien in meiner Darmflora vorhanden waren. Aber ansonsten eigentlich nichts, kein Leaky gut oder sonstiges. So ungefähr vier bis sechs Wochen später ging es mir ziemlich schlecht, ich habe auch abgenommen. Ich habe mich ja nach der Liste ernährt und ziemlich viele Lebensmittel weggelassen. Aber mit der Zeit, das kennt ihr ja auch, hatte ich das Gefühl, dass ich immer mehr weglassen muss.
Ja, das hören wir tatsächlich oft. Und wir hatten ja so eine recht große Umfrage gemacht, wo wir dann subjektiv gefragt haben „Habt ihr das Gefühl, ihr müsst immer mehr weglassen?“ Und über die Hälfte haben gesagt „Ja. Es wird schon einfach mehr. Und Sachen, die früher gingen, gehen plötzlich nicht mehr. Sachen, die vielleicht sogar histaminarm sind oder nicht histaminhaltig sind, werden auch zu einem Problem.“ Also da bist du definitiv kein Einzelfall! Das geht vielen so, das ist schon wichtig und notwendig, das auch bekannter zu machen.
- Ganz genau. Es war wirklich dieser typische Fall. Nach sechs bis acht Wochen habe ich mich dann fast nur noch von Brokkoli und Kokosmilch ernährt.
Wahnsinn…
- Das war schon eine starke Einschränkung, weil ich immer das Gefühl hatte, ich reagiere noch auf dies und das und dann hatte ich mit der Zeit einfach immer mehr abgenommen. Ich hatte Ende November, Anfang Dezember noch ungefähr 40 Kilo, bei 1,65 Meter Körpergröße. Ich war komplett ausgezehrt und hatte das Gefühl, es muss nur noch ein kleines Stürmchen kommen, dann bläst es mich weg! Und außerdem kam dann noch so eine starke Angst dazu, die sich über das Ganze gelegt hat. Die Angst vor den Nahrungsmitteln hatte ich sowieso, ich habe in allem einen Trigger gesehen. Ich habe irgendwann nicht mal mehr Tees getrunken, weil einige Kräuter auch das Histamin steigern – irgendwann war es dann völlig abstrus.
Ja, also das ist glaube ich auch ein ganz großes Problem. Da haben wir auch immer wieder darüber gesprochen und andere haben das eben auch erzählt, dass diese Angst einfach so eine Spirale ist und zu noch viel mehr Angst führt Also das ist schon echt gravierend.
- Es war so ein Gefühl, als ob mir ein Eisenring um den Hals geschmiedet wurde. Wenn man dieses Symptom googelt, erscheint sofort die Angstneurose. Und es war wirklich total typisch! Aber ich wusste nicht mehr, wie ich da rauskommen könnte. Nachts, wenn ich dann aufgewacht bin, nach ein, zwei Stunden habe ich mich angezogen und bin über die Felder gelaufen. Ich konnte nicht mehr liegen, weil mir das nicht mehr bekam. Da hat es in meinem Kopf angefangen, zu rauschen und zu zischen und es war so eine Turbulenz, die im Liegen immer stärker geworden ist. Irgendwann habe ich dann sogar angefangen, Tranquilizer zu nehmen, weil mir nichts anderes mehr eingefallen ist.
Ich kann es total verstehen, wenn das einfach anhält. Das wird ja wahrscheinlich auch wirklich irgendwann lebensbedrohlich, wenn du so einen massiven Schlaf- und Nährstoffmangel hast.
- Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ich so am Rande bin. Und alles durch eine eigentlich ganz banale Geschichte – ich habe anfangs nur ein paar Nahrungsmittel nicht vertragen, aber die Spirale ging so stark bei mir ins Bodenlose. Alle paar Nächte, wenn ich gedacht habe ich, ich muss jetzt wieder einmal schlafen, habe ich etwas von den Medikamenten genommen. Aber mit der Zeit kam dann noch was dazu – ich vermute, die Mittel waren daran auch beteiligt – und zwar die Hyperreaktivität der Mastzellen. Da trat dann tatsächlich alles auf, wovon ihr auch im Programm berichtet. Meine Mastzellen haben dann mit der Zeit immer stärker reagiert auf alles Mögliche, auf Kosmetik, Düfte, auf Hitze und auf Sport. Ich habe dann natürlich versucht, über Sport ein bisschen was zu machen, aber das ging gar nicht mehr. Nach 100 Metern Joggen ist mein System nahezu kollabiert und mein Blutdruck zusammengefallen. Da war an jeder Front Schluss.
Und wie ging es dir? Also hattest du das Gefühl, es gibt irgendeine Lösung oder hast du da die Hoffnung verloren?
- Ich habe tatsächlich keine mehr gesehen! Aber irgendwo war schon noch ein Funken Hoffnung oder Vertrauen, dass mein Körper das wieder hinbekommt, auch wenn ich es mir in diesem Moment nicht vorstellen konnte.
Und dann hast du einfach immer weitergesucht, oder wie war das dann?
- Ja, ich habe schon alles Mögliche ausprobiert – zum Beispiel war ich eine ganze Zeit lang in einer MCAS-Facebookgruppe, habe da jeden Tag die Postings gelesen und mich auch ein bisschen verstanden gefühlt. In meiner Umgebung kannte das ja niemand und die Leute in der Gruppe hatten tatsächlich die gleichen Probleme, wie ich. Und das war schon schön und hilfreich. Aber ich glaube, so nach circa sechs Wochen habe ich mich trotzdem wieder abgemeldet, weil es ging da hauptsächlich um Kliniken, Spezialkliniken und Ärzte, die sich auskennen, auch Medikamente. Und obwohl ich in diesem Moment kaum mehr etwas wusste, war ich mir sicher, dass mich weder ein Arzt noch ein Medikament da rausholen können, sondern, dass es irgendwas anderes sein muss. Irgendwann, nach ungefähr fünf Monaten, da hat mir der YouTube-Algorithmus ein Video vorgeschlagen, ein Interview mit Nora. Das habe ich mir angehört. Es war schon sehr interessant und hat irgendwie bei mir angedockt und dann habe ich auf eurer Seite geschaut, was es da gibt, was ihr eigentlich macht. Zuerst habe ich mir das 0-Euro Webinar angehört und da wusste ich tatsächlich schon ganz schnell, dass ich jetzt auf einen, auf den richtigen Weg abgebogen bin. Mir ging es so schlecht, aber irgendwie ist da ein kleiner Funke wieder auf aufgeflammt und dann habe ich einfach weitergemacht. Dann habe ich mir, die Masterclass angehört und dann wusste ich, dass ich mit den Programmen auf jeden Fall weitermachen werde. Zuerst habe ich die Trainings im Happy HIT Code gemacht, gleich bei der EFT musste ich so stark weinen, wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass da in mir etwas anfängt zu passieren.
Und das war dann auch wirklich sofort gleich bei der ersten EFT?
- Bei der ersten EFT ja. Da war gleich eine richtig außergewöhnliche Reaktion in mir, die da abgelaufen ist.
Das heißt, es war dann für dich auch einfach, dich auf die Themen einzulassen und zu merken, dass das irgendwie auch wirklich deine Themen sind? Oder musstest du dich ein bisschen reinarbeiten?
- Ich habe sofort gespürt, dass es genau meine Themen sind, obwohl ich mich beispielsweise für nicht besonders intolerant gehalten habe.
Ich glaube, das geht wirklich jedem so, ich dachte das auch oft gar nicht!
- Aber zum Beispiel im Alltag ist mir das dann ziemlich schnell aufgefallen, nachdem ich die EFT zur Intoleranz gemacht habe, weil ich ständig meinem Mann reingeredet habe, was er essen sollte und was nicht, da er tatsächlich erhöhte Blutfettwerte hat. Auf einmal war ich völlig entspannt dabei und habe mir gar nichts mehr dabei gedacht, es war einfach nicht mehr meine Angelegenheit. Und es hat mich wirklich sehr entspannt in der Beziehung. Und dann habe ich gedacht, wenn das in dem Fall schon so eine Entspannung bringt, dann muss ich auf jeden Fall weiterschauen und dranbleiben. Ich habe dann mit dem Mastzellen Deep Dive weitergemacht, denn das war das Thema, was in dem Moment für mich am schlimmsten war. Meine Mastzellen haben einfach überall im Alltag reagiert, egal was ich gemacht habe, irgendwas war immer irgendwo, wo sie mit rein geschossen haben. Und es war tatsächlich stärker als die eigentliche HIT.
Ja, das kommt dann oft. Das ist dann schon sehr gut, dass du das so deutlich auch gemerkt hast und da dann auch weiterarbeiten konntest. Und wie war da die Erfahrung für dich?
- Ja, die Themen haben mich auf jeden Fall alle super angesprochen. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass sich ein bisschen was in mir entspannt. Also noch nicht absolut, aber tendenziell ist ein bisschen was passiert.
Das heißt, du hast dann mit dem Happy HIT Code und dem Mastzellen Deep Dive vor allem erst einmal gemerkt, dass es sich insgesamt einfach entspannt. Hast du auch bei den Symptomen bemerkt, dass die nicht mehr ganz so stark waren oder wie haben sich die verändert?
- Also beim Essen hat sich in der Phase noch nicht so viel verändert. Ich konnte also gefühlsmäßig immer noch fast gar nichts essen. Ich habe eigentlich auf alles reagiert, letztendlich sogar noch auf weißen Reis. Irgendwann habe ich hypoallergene Babymilch bestellt und auf die ebenfalls reagiert. Aber es hat mir die Angst ein bisschen genommen, während ich die Kurse gemacht habe. Der richtige Sprung kam dann ungefähr vier Wochen, nachdem ich mit euch, mit LMO angefangen habe. Ich bin ja normalerweise eingeschlafen, dann bald aufgewacht und auch nicht mehr eingeschlafen. Dann war es aber so, ich bin auch wieder aufgewacht. Dann bin ich wieder ins Bett und habe einfach weiter geschlafen. Das war ganz etwas ganz Neues – dann bin ich wieder aufgemacht und wieder eingeschlafen. Also da war irgendwas ganz schön anders dann und ich kam auf die Weise dann auch nicht mehr auf 1 bis 2 Stunden Schlaf, sondern auf 4 bis 5. Es war auf jeden Fall eine richtige Änderung!
Ja, das glaube ich. Das hört sich immer noch so schlimm an, diese wenigen Stunden.
- Das ist immer noch nicht natürlich und vom Optimum gut entfernt, aber für mich war es fast ein echter Meilenstein!
Das glaube ich dann, ja!
- Dann war mein Körper einfach schon wieder ein bisschen dazu in der Lage, sich zu regenerieren. Die Tage waren dann noch nicht gut, aber ich war dazu in der Lage mit euren Trainings zu arbeiten. Denn ohne Schlaf, kann man sich nur sehr schlecht konzentrieren.
Aber das ist allein schon sehr schön zu hören, weil uns auch immer wieder Betroffene schreiben, „Mir geht es so schlecht, kann ich da überhaupt mit arbeiten?“ Und das ist ja dann sehr positiv zu hören! Es ist natürlich sicher nicht der Idealzustand und es geht noch viel mehr. Aber dieses kleine Bisschen reicht dann schon oft, dass einfach diese kleine Entspannung kommt, mit der sich der Körper ein wenig regenerieren kann und wodurch man dann langsam auch bereiter ist, tiefer zu arbeiten.
- Ja, ganz genau. Ich habe ja, wenn ich fast gar nicht geschlafen habe, schon einmal einen Tag Pause gemacht. Aber immer wenn es irgendwie ging, habe ich weitergemacht. Ich hab nicht viel anderes gemacht in der Zeit. Ein bisschen Haushalt, aber so richtig arbeiten konnte ich sowieso nicht. Ich habe mich also sehr auf die Arbeit mit den Trainings konzentriert.
Super, dann ist das Schlafen zumindest ein gutes Stück besser geworden. Wie ging es dann weiter?
- Nach dem Mastzellen Deep Dive habe ich einfach weitergemacht, denn die Entwicklung war auf jeden Fall genau die richtige. Und es waren einfach so viele Themen, die so gut zu mir gepasst haben. Und dann habe ich den Happy HIT Code gemacht und das war wirklich wie für mich gemacht. Dann habt ihr genau zu dem Zeitpunkt Rebirth angeboten – Mitte März glaube ich – und dann habe ich auch da mitgemacht und es war wirklich richtig. Es hat mich so viel weitergebracht und die Gruppe war richtig genial. Es war eine großartige Unterstützung und natürlich, dass man euch sozusagen von früh bis spät löchern konnte mit Fragen, war ganz schön. Sehr herausfordernd für euch fand ich das, euer Angebot wurde auch gut ausgenutzt!
Eure Gruppe weiß ich schon noch genau. Es war wahnsinnig schön und es war sehr intensiv. Genau, ihr habt das wirklich ausgenutzt und das war natürlich großartig, weil dann passiert eben auch so wahnsinnig viel, wenn ihr wirklich die Möglichkeit nutzt, Fragen zu stellen, alles reinzugeben. Und es war so schön auch zu sehen, wie ihr euch untereinander unterstützt habt und da zusammengewachsen seid. Das war schon echt sehr, sehr schön zu sehen!
- Ja, unsere Gruppe gibt es immer noch. Wir schreiben jetzt nicht mehr so viel, am Anfang war es noch richtig intensiv, aber auch jetzt noch! Wenn jemand wirklich ein Problem hat, dann schreibt er es.
Das ist so wertvoll! Kannst du sagen was bei Rebirth passiert ist? Gab es da für dich so eine ganz große Erkenntnis, ein Riesenschritt, oder waren das eher viele kleine? Und wie ging es mit deinen Symptomen weiter?
- Es waren auf jeden Fall schon viele, viele kleine, die man so nicht genau auf einen Punkt bringen könnte. Wobei, irgendwann so in Woche sieben hast du einmal gesagt, wir sollen doch mal die positiven Dinge auflisten, nicht nur die problematischen. Genau das habe ich dann gemacht. Ich habe dann ein paar Punkte in die Gruppe reingeschrieben. Die habe ich mir jetzt tatsächlich auch rausgesucht, die könnte ich die vorlesen?
Ja, gerne.
- Punkt 1 – „Ich kann sehr viel entspannter mit meinen Symptomen umgehen. Solange Sie da sind, gehören Sie wohl zu mir und erfüllen ihre Aufgabe.“ – Ja, das hatte ich dann irgendwann verstanden. Punkt 2 – „Ich kann schlafen und vor allem ist die Angst weg, dass ich nicht schlafen kann. Und das bedeutet nicht, dass die Nächte komplett entspannt sind. Ich wache oft auf und in meinem Kopf ist eine Art Turbine in Betrieb. Keine Ahnung wieso, aber mein Körper holt sich die Stunden Schlaf, die er braucht, um sich regenerieren.“ Punkt 3 – „Mir gehen viel weniger Haare aus!“. Denn das war anfangs schon sehr stark, mir sind meine Haare tatsächlich büschelweise ausgefallen, irgendwann hatte ich nur noch ungefähr einen Pferdeschwanz einer Bleistiftdicke. Punkt 4 – „Ich kann wieder alles machen, und zwar mit und ohne der HIT.“. Also die HIT war während Rebirth nicht verschwunden, aber ich habe angefangen, wieder viel mehr zu essen! Irgendwann hat mir Nora eine Sprachnachricht geschickt, da ging es tatsächlich ganz stark darum den Schalter umzulegen, um wieder anzufangen, mehr Lebensmittel einzuführen und die Angst vor Nahrungsmitteln wieder zu verlieren. Punkt 5 – „Ich habe dreieinhalb Kilo zugenommen.“
Das weiß ich noch genau! Die meisten sagen immer „Oh Nein, ich habe zugenommen!“. Aber ich weiß noch genau, wie sehr wir uns da auch mit dir gefreut haben, als du gesagt hast „Auch ich habe endlich wieder zugenommen!“.
- Das war wichtig, weil wenn ich auf einer Holzbank gesessen bin, hatte ich das Gefühl, direkt auf meinem Skelett zu sitzen. Das war ein blödes Gefühl! Am Ende von Rebirth hatte ich tatsächlich schon die Hälfte wieder zugenommen und inzwischen habe ich mein altes Gewicht mit dem ich mich wohlfühle.
Super! Vielleicht magst du uns da noch mitnehmen. Wo stehst du denn heute? Was waren da vielleicht noch die großen Schritte? Und wie geht es dir heute mit deinen Symptomen?
- Ja, die Einführung von Lebensmitteln habe ich in Rebirth wieder angefangen. Das waren so drei Monate nachdem ich mit LMO überhaupt angefangen hatte. Sechs Monate danach, im Sommer, habe ich fast alles wieder gegessen. Mich hat es tatsächlich öfters auch noch erwischt, muss ich sagen. Also es war nicht so, dass dann alles perfekt war. Komischerweise vor allem bei Fisch, nach Garnelenbrötchen, habe ich dann auch mal wieder eine Nacht nicht geschlafen. Das waren dann schon die krassen Ausrutscher. Und jetzt genau nach einem Jahr, seit ich angefangen habe, esse ich auf jeden Fall wieder alles. Ich habe trotzdem noch nicht das ultimative Gefühl, dass das komplett weg ist. Wenn Stress dazukommt und ich histaminreiche Lebensmittel esse, dann kann es schon noch Symptome erzeugen, aber die sind nicht mehr so ein Problem für mich, weil ich mit den Symptomen ganz anders umgehen kann.
Und gibt es auch viele Lebensmittel, bei denen du sagst, sie machen keine Symptome?
- Eigentlich bekomme ich von fast nichts mehr Symptome. Ich glaube, das hat mit dem Stress oder meiner Tagesform dann zu tun, dass dann Symptome nochmals auftreten. Beispielsweise kamen einige, als wir ausgemacht haben, dass ich hier im Podcast mitmache. Ich habe einfach ganz normal weiter gegessen, da waren schon starke Histamin-Trigger dabei. Aber normalerweise hätten die mir jetzt nichts mehr ausgemacht, aber die Geschichte mit dem Podcast, da war mir irgendwie unheimlich. Da hat es noch ein Thema in mir angestoßen und da hatte ich dann einige Nächte lang richtig starke Symptome. Da habe ich auch gedacht, ich glaube, ich kann das jetzt nicht machen, weil da komme ich mir dann nicht authentisch vor, wenn ich dann erzähle, dass alles gut ist! Ich habe dann ein bisschen damit gearbeitet und es war dann nach einigen Tagen eigentlich alles wieder in Ordnung.
Ja, man darf das auch echt nicht unterschätzen, wie viel Mut das braucht, hier zu erzählen und zu wissen, dass das wirklich viele Menschen anhören werden. Also das braucht einfach ganz viel Mut und ich glaube aber, am Ende sind dir da so viele dankbar, die sagen „Mir geht es genauso! Und ich sehe eigentlich nicht, dass es besser wird. Aber wenn die Barbara das schafft, vielleicht kann ich es dann auch schaffen!“. Dieser kleine Funken „Vielleicht schaffe ich es auch!“. Und deswegen sind wir dir da wahnsinnig dankbar, dass du den Mut hast und dich da sogar noch einmal durchgearbeitet hast, durch die nächste Stufe eines Themas. Und dass du auch das wieder geschafft hast, jedes Mal das Selbstbewusstsein zu stärken und zu sagen „Das hätte ich mir so nicht gewünscht, das war super unangenehm, aber ich habe es wieder geschafft! Ich kann das!“. Und ich glaube, das ist auch ein ganz wichtiger Prozess, der passiert mit der Arbeit. Diese Selbstermächtigung, dieses Gefühl, „Ich kann das! Mein Körper und ich – wir zusammen. Wir schaffen das!“, oder?
- Genau, ja. Und das Gefühl, dass die Symptome kommen und man damit aber klarkommen kann. Die zerstören einen nicht mehr komplett und sie bleiben auch nicht für die nächsten 100 Jahre, sondern sie kommen und gehen wieder. Man kann damit jedenfalls umgehen, so wie man es mit einer ganzen Menge Unangenehmen im Leben auch muss – ein wichtiger Part, den ich von euch gelernt habe!
An den wir dich erinnern durften – am Ende hast du die Kraft gehabt und die Arbeit gemacht. Das ist uns ja so unfassbar wichtig zu sagen, „Das sind nicht wir.“. Wir dürfen euch nur ein bisschen helfen, ein bisschen die Anleitung geben, aber am Ende macht ihr die Arbeit komplett selbst. Ihr habt die Stärke, die Kraft und die Ausdauer, dranzubleiben. Letztendlich bist du jetzt genau ein Jahr dabei, das braucht viel Kraft und viel Stärke! Und da darfst du ganz stolz auch auf dich sein, dass du weitergemacht hast! Dass du gerade als es dir so unfassbar schlecht ging, trotzdem gestartet hast, das ist keine kleine Sache. Das ist schon wirklich sehr schön!
- Genau, aber ohne eure Anleitung wüsste ich nicht, wo ich gelandet wäre! Also das war schon sehr wichtig. Es gibt natürlich immer Rückschläge und da ist es dann wichtig, einfach weiterzumachen.
Ja, total wichtig! Was für viele auch immer sehr, sehr spannend und ein großes Thema ist – wie erging es dir denn mit deinem Umfeld? War das für dich einfach auch darüber zu sprechen, was du da so machst, was wir da so machen? Oder hast du da eher weniger darüber geredet?
- In meiner Familie habe ich schon viel darüber geredet und meine Kinder waren mir eine maximale Unterstützung. Mit ihnen konnte ich 24 Stunden telefonieren und sprechen. Und die sind mit der Zeit auch in euer Programm eingeführt worden und konnten auf jeden Fall auch viel damit anfangen. Sie wussten von vornherein, dass es nicht richtig ist, die Lebensmittelauswahl immer weiter zu reduzieren. Das haben sie schon immer versucht mir beizubringen, dass es auf keinen Fall der richtige Weg sein kann. Aber da war ich zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht bereit, das konnte ich nicht sehen. Aber genau mit ihnen habe ich auf jeden Fall viel darüber geredet. Mein Mann, der ist ein bisschen ein anderer Typ, der hat sich selbst beruhigt mit „Das wird schon wieder. Das wird schon wieder.“. Aber so genau wollte er das auf keinen Fall wissen. Aber es war kein Problem für mich. Ich hatte trotzdem einfach richtig viel Unterstützung. Und jemand muss auch den Alltag aufrecht halten und das war dann sein Part. Ansonsten bin ich tatsächlich über viele Monate gar nicht mehr rausgegangen und hatte also meine sozialen Kontakte tatsächlich auf null reduziert. Aber durch meine Familie war ich nicht komplett verstummt.
Zum Glück ja. Und hat sich da auch schon wieder etwas geändert, oder ist das noch etwas, was vielleicht noch kommen darf?
- Das hat sich komplett geändert! Ich arbeite auch wieder, nicht jeden Tag, aber so wie es passt. Und es geht eigentlich alles wieder.
Hättest du das damals gedacht? Dieser kleine Funken? Hättest du dir vorstellen können, dass du jetzt nach einem Jahr heute hier stehst, wo du stehst?
- Nein, wahrscheinlich nicht. Ich war ja so weit unten!
Wahnsinn wirklich großartig und wahnsinnig inspirierend! Vielen, Dank, dass du uns mitgenommen und so viel geteilt hast und so mutig warst. Ich weiß, dass es für dich ein großer Schritt war und das ist total schön! Gibt es vielleicht zum Abschluss noch etwas, was du auch den Zuhörerinnen und Zuhörern mitgeben möchtest, die vielleicht aktuell an dem Punkt stehen, an welchem du damals standest?
- Ja, vielleicht. Also etwas Wichtiges, was ich auf jeden Fall gelernt habe, ist, dass es nicht schlimm ist, sich schlecht zu fühlen oder die negativen Emotionen zu spüren, dass die einfach auch in Ordnung sind. Und wenn man sofort in die Ablenkung geht, dass man dann vielleicht eine Gelegenheit verpasst, mit ihnen weiterkommen zu können. Das habe ich auf jeden Fall gelernt! Und auf diese Weise kommt man tatsächlich irgendwie weiter. Die schwierigen Phasen, das habe ich von euch gelernt, bieten das allergrößte Potenzial!
Ja, definitiv!
- Für die Entwicklung um die es ja geht.
Ja, da haben wir auch viel darüber nachgedacht. Ich meine, am Ende zwingen uns die Krankheiten auch, indem sie uns oft viel wegnehmen von dem, womit wir uns abgelenkt haben, indem sie unsere Welt auch sehr klein machen. Denn eigentlich wollen sie uns zwingen zu sagen „Schau hin!“. Und Ablenkung ist ja auch eines der Themen der HIT, die wir uns im Happy HIT Code anschauen. Und wenn wir die Chance ergreifen, wirklich hinzuschauen und damit zu arbeiten, uns zu fragen, was ist da? Wie fühle ich mich? Warum fühle ich mich so? Woher kommt das eigentlich? Worum geht es eigentlich? Dann ist das ein riesiges Geschenk!
- Ja, also vorher habe ich mich schon in solchen Phasen einfach meistens abgelenkt.
Ja, ich meine, wir lernen es ja auch nicht anders. Das ist glaube ich, total normal. Wer hat das schon gelernt in der Kindheit das anders zu machen? Aber das Besondere ist, wir können es auch jetzt noch lernen, denn das ist schon auch sehr wichtig. Es ist nie zu spät, etwas zu ändern. Es ist nie zu spät zu sagen „Jetzt mache ich den ersten Schritt, das anders zu machen!“. Das finde ich auch immer noch ganz wichtig.
- Genau.
Ja, super, sehr schön. Dann noch mal vielen herzlichen Dank dir fürs Erzählen, fürs Teilen, fürs mutig sein, dafür, dass du über einen riesengroßen Schatten gesprungen bist. Das war ganz schön, vielen Dank!
- Hat mir auch sehr viel Spaß gemacht!
Das ist sehr schön. Und vielen lieben Dank euch natürlich auch fürs Zuhören. Wie immer freuen wir uns sehr über Feedback. Auch, wenn ihr ein schönes Feedback für Barbara habt, leiten wir das immer sehr gerne weiter. Es ist immer schön zu wissen, hilft das, was ich erzählt habe, kommt da etwas an – also, wenn ihr da etwas teilen möchtet, macht das super gerne! Wir leiten das sehr gerne weiter! Vielen Dank fürs Zuhören und wir freuen uns schon auf die nächste Folge! Ciao Barbara!
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Dann ist der Happy HIT Code genau das richtige. Oder wenn du erstmal eine Kostprobe möchtest, Bye Bye Intoleranz:
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